Zusatzgebühr

Ausmass der Zusatzgebühr

 KATEGORIE D1,  D2,  U 

KATEGORIE B2

ZAHLUNGSFRIST

 14.875 HUF 66.925 HUFbinnen 30 Tagen
 59.500 HUF 267.700 HUFnach Ablauf von 30 Tagen

 

Die Straßenbenutzungsberechtigung gilt in den folgenden Fällen als ungültig:

  • Die Straßennutzungsberechtigung wurde nicht für die entsprechende Gebührenkategorie gekauft, d.h. ein Bus schleppt einen Anhänger, verfügt jedoch nur über die Berechtigung B2 (anstatt B2+U) oder ein für den Transport von 8 oder mehr Personen geeigneter PKW eine Berechtigung der Kategorie D1 für eine Woche oder einen Monat anstatt der Kategorie D2 kauft;
  • Das auf dem Kontrollabschnitt oder in der Bestätigungsnachricht angegebene amtliche Kennzeichen und/oder Länderzeichen stimmt/stimmen nicht mit dem tatsächlichen amtlichen Kennzeichen bzw. Länderzeichen des Fahrzeugs überein;
  • Wenn die Vignette nicht mehr oder noch nicht gültig ist.
  • Wenn das auf dem Kontrollabschnitt oder in der Bestätigungsnachricht angegebene Kennzeichen nicht mit dem tatsächlichen Kennzeichen des Fahrzeugs übereinstimmt; 
  • Sie verfügen über eine für ein bestimmtes Komitat gültige Jahresberechtigung, diese jedoch nicht zwischen den Knotenpunkten gemäß der Verordnung benutzen, d.h. die gebührenpflichtigen Straßen eines anderen Komitats benutzen.

 

Zusatzgebühr bei Vor-Ort-Kontrolle

Sollte das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Kontrolle vor Ort keine gültige Straßennutzungsberechtigung besitzen oder sollte der Fahrzeugführer im Falle der Inanspruchnahme der elektronischen Dienstleistungen zur Gebührenzahlung die Bestätigungsnachricht des Anbieters nicht vorzeigen können, so ist der Fahrzeugführer verpflichtet, eine Zusatzgebühr entsprechend der Gebührenkategorie des kontrollierten Fahrzeugs zu entrichten.

Die Zusatzgebühr kann vor Ort durch Kartenzahlung sowie in jedem Kundendienstbüro oder per Zahlschein (gelber Postcheck) bzw. durch Banküberweisung bezahlt werden (weitere detaillierte Informationen zu den letzteren Zahlungsmöglichkeiten können Sie auch dem Informationsblatt entnehmen, das dem Protokoll über die Zusatzgebühr beigefügt ist).

Die Zahlungsfrist beginnt mit dem Kalendertag der Kontrolle.

 

Zusatzgebühr bei elektronischer Kontrolle

Bei einer elektronischen Kontrolle anhand des amtlichen Kennzeichens kann die Zusatzgebühr nach Erhalt der Zahlungsaufforderung in jedem Kundendienstbüro oder per Zahlschein (gelber Postcheck) bzw. durch Banküberweisung bezahlt werden (weitere detaillierte Informationen zu diesen Zahlungsmöglichkeiten finden Sie in der Zahlungsaufforderung bzw. in dem der Aufforderung beigelegten Informationsblatt oder in dem über den Link am Seitenende erreichbaren Dokument).

Die Zahlungsfrist beginnt mit dem Erhalt der Zahlungsaufforderung. 

 

Zahlung der Zusatzgebühr per Banküberweisung

Wenn Sie die Option Banküberweisung wählen, im Überweisungsauftrag bitte folgende Daten angeben:

Name des Kontoinhabers: Nemzeti Útdíjfizetési Szolgáltató Zrt.
Kontonummer: K&H Bank 10402142-49555557-57541179
IBAN: HU58 10402142-49555557-57541179
SWIFT: OKHBHUHB
Kode des Kostenträgers: OUR

Im Feld „Bemerkungen“ bitte angeben:

  • das Wort „Pótdíj“ (Zusatzgebühr)
  • die Nummer des bei der Vor-Ort-Kontrolle erstellten Protokolls oder die Nummer der Zahlungsaufforderung,
  • das Datum der Kontrolle und die Gebührenkategorie (D1, B2).

 

Zusatzgebührenverfahren im Fall von ausländischen Ländercodes

Für die Eintreibung von Zusatzgebühren nach Fahrzeugen mit ausländischem Ländercodes, die das mautpflichtige Straßennetz in Ungarn ohne E-Vignette oder nicht mit der entsprechenden E-Vignette benutzen, werden von der NMGD AG ausländische Partnerbüros einbezogen. Mangels Vereinbarungen mit den betroffenen Ländern verfügt unsere Gesellschaft über keinen direkten Zugang zu den Registern, mithilfe deren die Eigentümer oder Halter der betroffenen Fahrzeuge anhand des Kennzeichens identifiziert werden könnten. Aus diesem Grund nimmt die NMGD AG die Dienstleistungen von Unternehmen in Anspruch, die über einen direkten Zugang zu den Registern des betroffenen Landes verfügen. Unsere Gesellschaft steht derzeit mit drei Büros im Vertragsverhältnis; die Mitwirkung mit diesen Büros ermöglicht die Durchführung von Zusatzgebührenverfahren in 22 Ländern.

Es ist jedoch zu betonen, dass die Vorschriften gemäß Verordnung Nr. 36/2007 (III. 26.) des ungarischen Ministers für Wirtschaft und Verkehr (nachfolgend Gebührenverordnung genannt) und gemäß Verordnung Nr.37/2007 (III.26.) des ungarischen Ministers für Wirtschaft und Verkehr für Fahrzeuge mit ausländischem Ländercode ebenso wie für Fahrzeuge mit inländischem Ländercode gültig sind. Die NMGD AG unternimmt dementsprechend alles dafür, dass die Zusatzgebührenzahlungspflicht gemäß Gebührenverordnung auch im Fall von Fahrzeugen mit ausländischem Ländercode geltend gemacht werden kann.

Die Vertragspartner benutzen im Rahmen des Verfahrens die ihnen zur Verfügung gestellten grundsätzlichen Daten und fragen die Eigentümerdaten der Fahrzeuge ab, um anhand dieser die Mahnungsschreiben zu versenden und die Zusatzgebühren im Namen der NMGD AG einzutreiben. Im Fall der Geltendmachung von Zusatzgebühren im Ausland senden die Vertragspartner neben der Mahnung über den Betrag der der NMGD AG zustehenden Zusatzgebühr auch Mahnungen über den Betrag aller sonstigen vertraglichen bzw. in den Rechtsnormen des betroffenen Landes festgelegten Bearbeitungskosten für die Eintreibung (Dateneinforderung, Post, Kommunikation, Bürobearbeitung, Inkasso und evtl. Prozesskosten) heraus. Die Bearbeitungsgebühren richten sich immer nach den Rechtsnormen des betroffenen Landes.

Neben der Eintreibung der Zusatzgebühren gewähren unsere Partner gemäß Gebührenverordnung auch Informationen in Bezug auf die Bearbeitung von Vignetten mit irrtümlich angegebenem Kennzeichen und Ländercodes sowie den Höchstbetrag der Zusatzgebühren, wenn den Kunden die dazu notwendigen Dokumente zur Verfügung stehen.

Im Zusammenhang mit der Sachbearbeitung der Zusatzgebühren von Fahrzeugen mit ausländischem Ländercode kann sich natürlich der Eigentümer oder Betreiber auch an das Call Center der NMGD AG wenden oder eines der Kundendienstbüros aufsuchen. Sie werden jedoch darauf hingewiesen, dass auch Kunden, die die Zusatzgebühr unmittelbar an unsere Gesellschaft einzahlen, nicht von den Kosten befreit werden, die im Laufe der Sachbearbeitung angefallen sind, diese können von den mit der Eintreibung beauftragten Vertragspartnern geltend gemacht werden.

Die Liste der Partnerbüros finden Sie hier>>.