Mautkontrolle

Nach § 33/B Abs. 8 VerkehrsG wurde die Nationale Mauterhebung geschlossene Dienstleistungs-AG (im Weiteren: Gesellschaft) als zur Kontrolle der Straßennutzungsberechtigung berechtigte Organisation bestimmt. Unsere Gesellschaft engagiert sich dafür, dass der Anteil derjenigen unter den Benutzern von gebührenpflichtigen Straßen, die ohne Kauf einer entsprechenden Berechtigung, unberechtigterweise die gebührenpflichtigen Straßen nutzen, immer kleiner wird.

Die Kontrolle des Kaufs der Straßennutzungsberechtigung und der Richtigkeit der Berechtigung erfolgt aufgrund des Kennzeichens. Die Rechtmäßigkeit der Straßennutzung kann durch das elektronische Verkaufsregister bzw. den Kontrollabschnitt nachgewiesen werden. Wird die Straßenbenutzungsgebühr elektronisch bezahlt (SMS, online, MobilApp), gilt die Quittungsmitteilung als Nachweis der Berechtigung. Kontrollieren Sie bitte vor der Zahlung immer gründlich die Richtigkeit der angegebenen Daten!

Verfügt das Fahrzeug bei der Kontrolle auf einem gebührenpflichtigen Straßenabschnitt über keine seiner Gebührenkategorie entsprechende, gültige Berechtigung, muss wegen einer unberechtigten Straßennutzung eine der Kategorie des Kraftfahrzeugs entsprechende Zusatzgebühr gezahlt werden. Das Vorhandensein der gültigen Berechtigung kann an jeder Stelle des gebührenpflichtigen Straßennetzes kontrolliert werden, einschließlich der sich unmittelbar an die gebührenpflichtige Straße anschließenden Raststätten sowie der Abzweigungen von Knotenpunkten, die nur von den gebührenpflichtigen Straßenabschnitten aus erreicht werden können bzw. nur zu den gebührenpflichtigen Straßenabschnitten und von ihnen wegführen.

Unsere Gesellschaft kontrolliert die Zahlung der Gebühren mit fest installierten Kameras, mobilen Gebührenkontrolleinheiten und mobilen Einheiten zum Anhalten der Fahrzeuge.

Die gebührenpflichtigen Straßenabschnitte dürfen nur im Besitz einer gültigen Straßennutzungsberechtigung benutzt werden, dementsprechend ist vor der Auffahrt auf diese Straßen für den Kauf der E-Vignette zu sorgen. Im guten Glauben handelnde Straßenbenutzer, die versehentlich auf eine gebührenpflichtige Straße gefahren sind, haben nach einer Kontrolle höchstens 60 Minuten Zeit, um ihre Straßennutzungsberechtigung zu erwerben.

Unsere Gesellschaft sieht sich nicht in der Lage, die Gründe für das Fahren ohne Berechtigung zu berücksichtigen, wir haben keine gesetzliche Vollmacht, aus Billigkeitsgründen von der Zahlung abzusehen.

Nicht zulässig ist die Auferlegung einer Zusatzgebühr für die Dauer von Straßensperrungen oder Verkehrsbeschränkungen und Umleitungen auf öffentlichen Straßen wegen einer Straßennutzung auf einem sonst gebührenpflichtigen Straßenabschnitt, die von den im Gesetz über den Straßenverkehr bestimmten Behörden – bei vorheriger oder, wenn nötig, gleichzeitiger Benachrichtigung des Straßenverwalters und der zur Kontrolle der Gebührenzahlung berechtigten Organisation – als Umleitungen gekennzeichnet wurden. Kraftfahrzeuge, die über keine Straßennutzungsberechtigung verfügen, dürfen – falls keine anders lautenden Informationen der die Verkehrsbeschränkung oder Umleitung anordnenden Behörde vorliegen – die als Umleitung ausgewiesene gebührenpflichtige Straße höchstens auf deren Abschnitt zwischen dem Beginn der Auffahrt auf den gebührenpflichtigen Abschnitt und der Abfahrt des nächsten Knotenpunktes bzw., wenn die Abfahrt dieses Knotenpunktes geschlossen ist, bis zur Abfahrt des nächstfolgenden ersten, auf dem gebührenpflichtigen Abschnitt nicht geschlossenen Knotenpunktes nutzen. Die Behörde, die die Straßensperrungen, Verkehrsbeschränkungen oder Umleitungen angeordnet hat, informiert die Verkehrsteilnehmer über die Medien über die als Umleitungen bestimmten, sonst gebührenpflichtigen Strecken und die Dauer der Straßensperrungen, Verkehrsbeschränkungen oder Umleitungen.

Das Schnellstraßennetz eines Komitats kann – parallel zu einer gültigen landesweiten Autobahnvignette – auch mit einer für das jeweilige Komitat gültigen komitatsweiten E-Vignette genutzt werden. Die komitatsweite E-Vignette gilt bis zum ersten Knotenpunkt im benachbarten Komitat, doch kann man, wenn der besagte Knotenpunkt geschlossen ist, mit der komitatsweiten E-Vignette bis zur nächsten Abfahrt fahren.

Wir weisen darauf hin, dass die Verkaufsstellen entlang der gebührenpflichtigen Straßenabschnitte nicht dazu dienen, die für die aktuelle Fahrt benötigte Straßenbenutzungsgebühr zu zahlen, sondern sie gestalten den Erwerb der Berechtigungen für spätere Fahrten bequemer; angesichts dieser Tatsache kann an den Verkaufsstellen entlang der gebührenpflichtigen Straßenabschnitte die Zahlung der Straßenbenutzungsgebühr auch durch mobile Gruppen kontrolliert werden.

 

Die Straßennutzungsberechtigung können Sie auf folgende Weise erwerben: