Dienstleistungen der Kundendienstbüros

Für die Nutzung der nachfolgend aufgeführten Dienstleistungen und für die Sachbearbeitung im Zusammenhang mit der Zusatzgebühr müssen Privatpersonen, die nicht als Eigentümer oder Halter registriert sind, über eine Vollmacht verfügen. Das dafür erforderliche Formular kann HIER heruntergeladen werden. Die im Namen einer juristischen Person vorgehenden Personen dürfen die Sachbearbeitung nur im Besitz einer firmenmäßig unterzeichneten Vollmacht einleiten, wozu die zeichnungsberechtigten Personen ein Firmenzeichnungsblatt (Unterschriftsprobe) wie auch einen Auszug aus dem Handelsregister (eine Kopie) benötigen. Bei den mit der Vollmacht beantragten Leistungen oder bei der mit der Zusatzgebühr zusammenhängenden Sachbearbeitung sind zur Abstimmung der Daten der bevollmächtigten Person die Identitätsdokumente vorzulegen.

Die Gebühr für die Leistungen inkl. Mehrwertsteuer beträgt einheitlich 1.470 HUF (Bearbeitungsgebühr). Wenn die Sachbearbeitung bei der gleichen Gelegenheit und in Bezug auf dasselbe Kraftfahrzeug erfolgt und mehrere, für das Kraftfahrzeug gekaufte Berechtigungen betrifft, ist die Bearbeitungsgebühr pro Antrag nur einmal zu entrichten.

Das Verfahren kann nur durchgeführt werden, wenn der Dienstleistungsempfänger gleichzeitig mit der Einreichung des Antrags oder spätestens innerhalb von 90 Tagen nach der Aufforderung der NMGD AG alle für die Inanspruchnahme der Dienstleistung erforderlichen Unterlagen restlos vorgelegt hat.

 

Überschreibung

Wenn das Eigentumsrecht an dem Fahrzeug von dem Eigentümer im Laufe des Jahres übertragen wird, oder wenn das die Nutzung des Fahrzeugs ermöglichende Rechtsverhältnis erlischt, kann die Geltendmachung der Berechtigung für ein anderes Fahrzeug der gleichen Gebührenkategorie beantragt werden (Überschreibung). Zur Eintragung des Kennzeichenwechsels aufgrund der Überschreibung:

  • ist der beim Kauf erhaltene Kontrollabschnitt abzugeben oder die Quittungsmitteilung vorzulegen,
  • ist die Zulassungsbescheinigung Teil I des neuen Fahrzeugs vorzulegen, um nachzuweisen, dass dessen Gebührenkategorie mit der des früheren Fahrzeugs, für das eine Berechtigung vorlag, übereinstimmt,
  • ist zum Nachweis des Verkaufs des Fahrzeugs eine Urkunde mit der Eingangsbestätigung der Verkehrsverwaltungsbehörde oder eine Urkunde über das Erlöschen eines anderen, die Kraftfahrzeugnutzung ermöglichenden Rechtsverhältnisses vorzulegen, die belegt, dass das eine Kraftfahrzeugnutzung ermöglichende Rechtsverhältnis erloschen ist. Zum Nachweis der über das elektronische Kundenportal angemeldeten Änderung des Eigentümers oder des Halters reicht es aus, die elektronisch erhaltene Bestätigung oder den elektronisch erhaltenen Beschluss vorzuzeigen.

Es ist zweckmäßig, das Schicksal der für das betreffende Fahrzeug gekauften Autobahnvignette im Kaufvertrag zu klären, um spätere Fälle von Zusatzgebühren zu vermeiden bzw. um einer Klärung Vorschub zu leisten. Dafür kann auf der Webseite unserer Gesellschaft ein Vertragsmuster heruntergeladen werden, in dem der Verkäufer und der Käufer eine Erklärung über das Schicksal der das Kennzeichen betreffenden Straßennutzungsberechtigungen abgeben können. Dieses Muster steht jedem zur freien Verwendung zur Verfügung.

Die Berechtigung kann auch überschrieben werden, wenn der Antragsteller hinreichend nachweisen kann, dass er berechtigt ist, gleichzeitig für beide von der Überschreibung betroffenen Fahrzeuge Erklärungen abzugeben, den Kontrollabschnitt oder die Quittungsmitteilung über den Kauf der Berechtigung vorlegt und die Dienstleistungsgebühr zahlt. Nach Geltungsbeginn können auf diese Weise nur elektronische Monats- und Jahresvignetten überschrieben werden (die Überschreibung einer komitatsweiten Vignette auf ein anderes Fahrzeug ist jedoch nur für dasselbe Komitat möglich), Wochenvignetten können nur vor Geltungsbeginn überschrieben werden.

Wenn die von der Überschreibung betroffenen beiden Fahrzeuge nicht zur gleichen Gebührenkategorie gehören, ist die Überschreibung bei Zahlung eines Differenzbetrags für die gesamte Geltungsdauer der jeweiligen Berechtigung möglich.

 

Kennzeichenwechsel

Beim Wechsel eines Kennzeichens kann die NMGD AG die Berechtigung auf Antrag – gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr von 1.470 HUF – auf das neue Kennzeichen überschreiben. Für dieses Verfahren sind die Regeln der Überschreibung maßgebend, wobei der Antragsteller zusätzlich auch die Tatsache des Kennzeichenwechsels belegen muss. Wenn der Kennzeichenwechsel von einer Rechtsnorm allgemein und unabhängig vom Eigentümer oder dem registrierenden Land vorgeschrieben wird, ist die Überschreibung der Berechtigung kostenlos.

 

Diebstahl / Totalschaden

Wenn das Fahrzeug gestohlen wurde oder einen Totalschaden erlitten hat, stellt das Kundendienstbüro unserer Gesellschaft oder unseres mitwirkenden Partners bei Vorlage der diesbezüglichen Bestätigung der Polizei oder der Versicherungsgesellschaft – gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr von 1.470 HUF – einen neuen Kontrollabschnitt für die gleiche Gebührenkategorie und die gleiche Geltungsdauer zum Nachweis des Kaufs der Berechtigung aus.

 

Falsche Gebührenkategorie / Änderung der Kategorie

Wenn eine falsche Gebührenkategorie angegeben wurde, kann die Gebührenkategorie innerhalb der Geltungsdauer der Berechtigung im Kundendienstbüro der NMGD AG – gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr von 1.470 HUF – bei Zahlung oder Rückerstattung der entsprechenden Gebührendifferenz auf die in der Gebührenverordnung festgelegte richtige Kategorie abgeändert werden. Im Rahmen des Verfahrens sind für die Feststellung der richtigen Kategorie der Kontrollabschnitt oder die Quittungsmitteilung als Beleg für den Kauf der Berechtigung sowie die Zulassungsbescheinigung Teil I des Kraftfahrzeugs vorzulegen. Das Kennzeichen, für das die neue Berechtigung der entsprechenden Gebührenkategorie registriert wurde, muss mit dem ursprünglichen, durch die Zulassungsbescheinigung Teil I bestätigten Kennzeichen identisch sein. Nach der Auferlegung der Zusatzgebühr befreit die Berichtigung der Gebührenkategorie nicht von der Zahlung der zuvor auferlegten Zusatzgebühr oder Differenz der Zusatzgebühr.

 

Tippfehler beim Kennzeichen

Bei Angabe eines falschen Kennzeichens besteht – bis zu einer Abweichung von höchstens 3 Zeichen – innerhalb von 60 Tagen nach Zustellung einer wegen eines falschen Kennzeichens erhaltenen Aufforderung zur Zahlung einer Zusatzgebühr – gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr von 1.470 HUF – bei entsprechender Änderung des Kennzeichens die Möglichkeit zur Erfassung des richtigen Kennzeichens. Im Zuge des Verfahrens sind die Zulassungsbescheinigung Teil I des Fahrzeugs und der Kontrollabschnitt oder die Quittungsmitteilung als Beleg für den Kauf der Berechtigung vorzulegen. Nach der Änderung gilt die Berechtigung für das geänderte Kennzeichen für die gesamte Geltungsdauer. Bei der Berichtigung eines sich aus dem Vertauschen der Zahl „0“ und des Buchstabens „O“ bzw. der Zahl „1“ und des Buchstabens „l“ ergebenden Irrtums ist keine Bearbeitungsgebühr zu zahlen.

 

Falsches Länderkennzeichen

Wenn ein falsches Länderkennzeichen angegeben wurde, kann innerhalb von 60 Tagen nach Zustellung einer wegen eines falschen Kennzeichens erhaltenen Aufforderung zur Zahlung einer Zusatzgebühr im Kundendienstbüro unserer Gesellschaft durch die entsprechende Berichtigung das richtige Länderkennzeichen erfasst werden. Im Zuge des Verfahrens sind die Zulassungsbescheinigung Teil I des Fahrzeugs und der Kontrollabschnitt oder die Quittungsmitteilung als Beleg für den Kauf der Berechtigung vorzulegen und es muss eine Bearbeitungsgebühr von 1.470 HUF gezahlt werden. In diesem Fall gilt die Berechtigung für das geänderte Länderkennzeichen für die gesamte Geltungsdauer.

 

Nachweis des Vorliegens der Berechtigung

Wenn der Kontrollabschnitt oder die Quittungsmitteilung zum Nachweis des Kaufs der Berechtigung vernichtet wird, verloren geht oder beschädigt wird, kann der Nachweis der Berechtigung beantragt werden. Dafür ist die Zulassungsbescheinigung Teil I des Fahrzeugs im Kundendienstbüro unserer Gesellschaft vorzulegen und es muss eine Bearbeitungsgebühr von 1.470 HUF gezahlt werden. Der Nachweis kann ausschließlich für das in der Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragene Kennzeichen und die ursprüngliche Gültigkeit ausgestellt werden.

 

Doppelkauf

Wurden für das gleiche Fahrzeug für sich teilweise überschneidende oder vollständig identische Zeiträume mehrere Berechtigungen gekauft, kann der Käufer – gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr von 1.470 HUF – den Rückkauf der überflüssigen Berechtigung verlangen. Stimmen die Anfangstage der Gültigkeit oder die Gültigkeitsdauer mehrerer Berechtigungen nicht überein, ist der Rückkauf der Berechtigungen nur zulässig, wenn die Gültigkeit der Berechtigung mit der am spätesten beginnenden Gültigkeit noch nicht begonnen hat oder, falls sie bereits begonnen hat, wenn im vergangenen Zeitraum die andere Berechtigung während des gesamten Zeitraums gültig war.

 

Rückkauf

In den Kundendienstbüros der NMGD AG besteht – gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr von 1.470 HUF – auch die Möglichkeit zum Rückkauf der Straßennutzungsberechtigungen, wozu die Zulassungsbescheinigung Teil I des Kraftfahrzeugs vorzulegen, der beim Kauf erhaltene Kontrollabschnitt abzugeben oder die Quittungsmitteilung vorzulegen ist. Wenn die Gültigkeitsdauer bereits begonnen hat, ist der Rückkauf nur möglich, wenn für das jeweilige Fahrzeug zuerst eine Berechtigung mit kürzerer Gültigkeitsdauer gekauft wird, die den Zeitraum zwischen dem Beginn der Gültigkeitsdauer und dem Zeitpunkt des Rückkaufs abdeckt. Der Rückkauf von komitatsweiten Vignetten ist nach Beginn der Gültigkeit nicht mehr möglich.

In unseren Kundendienstbüros können Sie mit folgenden Zahlungsmitteln zahlen:

Bargeld

  • Forint, Euro

(Wenn Sie mit Euro zahlen möchten, ist dies zu den in unseren Kundendienstbüros veröffentlichten Wechselkursen möglich, wobei zu berücksichtigen ist, dass Banknoten bis 200 Euro und Münzen ab 1 Euro akzeptiert werden. Wechselgeld kann nur in Forint zurückgegeben werden.)

Bankkarte

  • Visa, Visa Electron, Maestro, Master Card, EuroShell (Bei Online-Transaktionen auf den Webseiten ematrica.nemzetiutdij.hu und hu-go.hu der NMGD AG wird die Möglichkeit zur Zahlung mit American Express (Amex) Karte ab dem 20. Mai 2019 abgeschafft.)

Sonstige Zahlungsmittel

ITS-Balaton Card

Das Scheckheft berechtigt während der Gültigkeitsdauer zu Folgendem:

  • zu einer einmaligen Ermäßigung von 1.500 HUF beim Kauf einer Wochen-E-Vignette der Kategorie D1 (den Restbetrag kann der Käufer in bar bezahlen)
  • zum Kauf einer Wochen-E-Vignette für Motorräder

Hungary Card

Die Karte berechtigt während ihrer Gültigkeit zu Folgendem:

  • zu einer einmaligen Ermäßigung in Höhe von 1.500,- HUF beim Kauf einer Wochen-, Monats- oder komitatsweiten E-Vignette der Kategorie D1 (den Restbetrag kann der Käufer in bar bezahlen)
  • zum Kauf einer Wochen-E-Vignette für Motorräder
  • zu einer einmaligen Ermäßigung in Höhe von 1.500,- HUF beim Kauf einer Monats-E-Vignette für Motorräder (ab 1. Mai 2018, den Restbetrag kann der Käufer in bar bezahlen)

Neben den oben genannten Zahlungsarten besteht bei Erreichen der Beträge, die den in den internen Finanz- und Rechnungslegungsregeln aufgeführten Obergrenzen entsprechen, in unseren Büros auch die Möglichkeit zur Wahl der Zahlungsweise Überweisung. Ausführliche Informationen zu den Regeln zur Überweisung erhalten Sie in ungarischer Sprache rund um die Uhr, in deutscher Sprache wochentags und in englischer Sprache jeden Tag zwischen 8 und 16 Uhr unter der Telefonnummer +36 (36) 587-500.

Weitere nützliche Links:

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