Änderungen im E-Vignetten-System ab 1. Januar 2021

Aufgrund der Verordnung Nr. 45/2020 (XI. 28.) ITM des Innovations- und Technologieministers über die Autobahnen, Autostraßen und Hauptstraßen, die gegen Zahlung einer Nutzungsgebühr genutzt werden können, und über die Höhe der Gebühr gestaltet sich der Bruttopreis der ab 1. Januar 2021 oder danach gültigen verschiedenartigen E-Vignetten wie folgt

Bruttopreis der E-Vignette

(in Forint ausgedrückter Preis der Straßennutzungsberechtigung inklusive Mehrwertsteuer)

 

Landesweit

Komitatsweit

Jahr

Gebührenkategorie E-Vignette

Für 1 Woche (10 Tage)
(HUF)

Für 1 Monat
(HUF)

Für 1 Jahr
(HUF)

Für 1 Jahr
(HUF)

2021

D1M

1.530

2.600

44.660

5.200

D1

3.640

4.970

44.660

5.200

D2

7.270

9.930

44.660

10.390

B2

16.100

22.830

207.770

20.780

U

3.640

4.970

44.660

5.200

Mit dem Inkrafttreten der Rechtsnorm werden die Verordnung Nr. 36/2007 (III. 26.) GKM über die Maut für Autobahnen, Autostraßen und Hauptstraßen und die Verordnung des Ministers für Wirtschaft und Verkehr Nr. 37/2007 (III. 26.) GKM über die mautpflichtigen Autobahnen, Autostraßen und Hauptstraßen außer Kraft gesetzt.

Im Sinne der Verordnung Nr. 45/2020 (XI. 28.) ITM ändert sich der Preis der E-Vignetten von jetzt an bei einem für den Monat August des Jahres vor dem Berichtsjahr maßgebenden, durch das Zentralamt für Statistik veröffentlichten, zum August des zweiten Jahres vor dem Berichtsjahr ins Verhältnis gesetzten Anstieg des Verbraucherpreisindexes, in einer mit dem Anstieg übereinstimmenden Höhe, zum ersten Tag des Berichtsjahres mit einer Rundungsgenauigkeit von zehn Forint. In Bezug auf 2021 bedeutet dies eine Änderung des Preises, d. h. eine Preiserhöhung von 3,9 %.

Die bis zum 31. Dezember 2020 gültige Liste der mautpflichtigen Schnellstraßenabschnitte enthält Anlage 1 dieser Verordnung und die ab 1. Januar 2021 gültige Liste die Anlage 4.

Im Sinne der Verordnung wird auch bei der Zusatzgebühr und der Differenz der Zusatzgebühr die Anwendung einer automatischen Inflationsanpassung eingeführt. Die Höhe der für die unberechtigte Straßennutzung zu zahlenden Zusatzgebühr und Differenz der Zusatzgebühr gestaltet sich ab 1. Januar 2021 wie folgt.

Bruttosatz der Zusatzgebühr
(Höhe der für eine unberechtigte Straßennutzung zu zahlenden Zusatzgebühr)

Gebührenkategorie

bei Zahlung innerhalb von 60 Tagen
(normale Zusatzgebühr)
(HUF)

bei einer Zahlung nach mehr als 60 Tagen
(erhöhte Zusatzgebühr)
(HUF)

D1, D2

15.460

61.820

B2

69.540

278.140

 

Bruttosatz der Differenz der Zusatzgebühr

(Höhe der für eine unberechtigte Straßennutzung zu zahlenden Differenz der Zusatzgebühr)

Gekaufte Gebührenkategorie

Gebührenkategorie für Kraftfahrzeuge oder Lastzüge

Höhe der Differenz der Zusatzgebühr bei einer Zahlung innerhalb von 60 Tagen
(HUF)

Höhe der Differenz der Zusatzgebühr bei einer Zahlung nach über 60 Tagen
(HUF)

D1

D2

7.790

31.170

D2

D2+U

7.790

31.170

B2

B2+U

7.790

31.170

D1, D2, U

B2

54.080

216.320

Die Verordnung macht die Maximierung der Zusatzgebühren gerechter. Weitere Details finden Sie in der Verordnung.

Die digital signierte Bekanntmachung finden Sie hier.